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Sieben Hochschulen aus drei Ländern feiern gemeinsamen Masterstudiengang

Studiengangsleiter Prof. Dr. Gérald Schlemminger (Foto: Kirsten Buttgereit)


Trinationaler Master "Mehrsprachigkeit" nun auch in Deutschland erfolgreich akkreditiert

(Presseinformation vom 11.2.09 der PH Karlsruhe zur erfolgreichen Akkreditierung des trinationalen Masters "Mehrsprachigkeit")


In Anwesenheit von Ministerialrat Wilhelm Utz vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden Württemberg und Dr. Inge Gesk vom Regierungspräsidium Karlsruhe feierten Vertreterinnen und Vertreter der sieben beteiligten Hochschulen am Dienstag, den 10. Februar 2009, die erfolgreiche Akkreditierung des Trinationalen Masters "Mehrsprachigkeit" in Frankreich, der Schweiz und - seit Juli 2008 - in Deutschland.

Studierende können sich seit dem Wintersemester 2008/09 in allen drei Ländern einschreiben, studieren dann aber gemeinsam im ersten Semester in Frankreich, im zweiten in Deutschland und im dritten Semester in der Schweiz, um dann im vierten Semester an der "Heimathochschule" ihre Abschlussarbeit anzufertigen. Schwerpunkte des Studiengangs sind Landes- und Kulturwissenschaften, "Mehrsprachigkeit und Schulentwicklung" und "Mehrsprachigkeit in Forschung und Lehre".

Berufliche Möglichkeiten gibt es für die Absolventinnen und Absolventen im bilingualen Schulmanagement, als bilinguale Lehrerinnen und Lehrer, aber auch in völkerverbindenden Kultureinrichtungen und Behörden. Deshalb gelten auch nicht nur Absolventen von Lehramtsstudiengängen sondern auch von anderen sprach- und kulturwissenschaftlichen Studiengängen als Zielgruppe.

Zum trinationalen Studiengang war es ein weiter Weg: Im Jahr 2001 begannen die Pädagogische Hochschule Freiburg, Pädagogische Hochschule Karlsruhe, die Pädagogische Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz, die Universität Koblenz-Landau (Campus Landau), die Universität Basel, die Université de Haute Alsace (Mulhouse) und die Université de Strasbourg sowie das IUFM d’Alsace in einer Expertenkommission mit der Entwicklung des Studienganges. Diese war eine Kommission von Colingua, dem bereits 1998 gegründeten Kooperationsverbund lehrerbildender Institutionen am Oberrhein.

Es folgten viele gemeinsame Sitzungen und Verhandlungen, in denen nicht nur gemeinsame Inhalte für einen Studiengang geklärt und vereinbart werden mussten, sondern es auch galt, einige bürokratische Hürden und kulturelle Unterschiede zu überwinden: "Es war ein Lehrstück über interkulturellen Dialog und interkulturelles Handeln!", betonte Rektorin Liesel Hermes in ihren Begrüßungsworten, als ehemalige Präsidentin und nun Vizepräsidentin von Colingua selbst seit 2002 an der Arbeit zum Studiengang beteiligt.

Dass es gelungen ist und an diesem Abend nun gemeinsam die Akkreditierung des Studiengangs gefeiert werden konnte, lag vor allem am Beharrungsvermögen und dem festen Willen aller, die am Studiengang mitgearbeitet haben, aber auch an der Unterstützung von politischer Seite, zeigte sich Gérald Schlemminger, Französischprofessor an der PH Karlsruhe und derzeit gemeinsamer Studiengangsleiter, überzeugt.

Dem schlossen sich die Vertreter der anderen Hochschulen an, unter anderen Prorektor Jürgen Nicolaus der PH Freiburg, Bernhard Dieterle, Germanistikprofessor an der Université de Haute-Alsace Mulhouse, Ursula Sitt, Studienberaterin der Universität Koblenz-Landau, Manuelle Vanotti von der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz und Mark Unbehend vom IUFM d’Alsace: Allen war ein gewisser Stolz über "ihren" trinationalen Studiengang anzumerken.

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2009 02 Feier der Akkreditierung, Karlsruhe
Zugehörige Termine:
>10.02.2009: 10.2.09: Feier der erfolgreichen Akkreditierung des trinationalen Masterstudiengangs „Mehrsprachigkeit“, PH Karlsruhe